Kontaktdaten

Evita
Frauen- und Mädchenberatungsstelle/
Frauennotwohnung Unterland
Oberer Stadtplatz 6/2. Stock/B 5
A-6330 Kufstein
Tel:      +43(0)5372/63616
E-Mail:  evita@kufnet.at
ZVR 900130149
ZWISCHEN 03.05-08.05 findet urlaubsbedingt am NM in Wörgl und Kufstein kein Beratungsangebot ohne Termin statt!
In Kufstein:

Mo:08:00-14:00

Di: 08:00-12:00

Mi: 08:00-12:00 und  13:00-17:00  

Do:08:00-12:00 und  13:00-16:00  

Fr: 08:00-14:00  

In Wörgl im Jugendzentrum: Josef-Steinbacher-Straße 23 

Di: 13.00-17:00

 

Trotz der herausfordernden Zeiten bieten wir unsere  Beratungs- und Betreuungsleistung für Sie in jeglicher Notsituation an! Nehmen Sie telefonisch Kontakt mit uns auf +43 5372 63 616, oder schreiben Sie uns: evita@kufnet.at!

Tätigkeitsbericht

Statistik 2020 

Statistik 2019 

Bericht 2018 

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VORLESEN

 

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 Wir sind eine  

  • ambulante Frauenberatungsstelle in  Kufstein und  Wörgl
  • ambulante Mädchenberatungsstelle (14-17 Jahre) in Kufstein und Wörgl
  • Opferschutzeinrichtung des Landes Tirols, die von Gewalt betroffenen Frauen Schutz in den örtlichen Frauennotwohnungen in Kufstein und Wörgl bietet
  • Interventionsstelle für psychosoziale und juristische Prozessbegleitung
Wir beraten kostenlos, vertraulich, niederschwellig und auf Wunsch anonym! Termine nach vorheriger Vereinbarung! Nehmen Sie dazu per Telefon oder per Mail während unserer Öffnungszeiten Kontakt mit uns auf. Unser Eingang befindet sich auf der Rückseite des Hypohauses im Arkadenplatz.

 
#EINE IST EINE ZU VIEL.

 

Österreich liegt mit den Tötungen an Frauen an der Europaspitze. Mit der Ermordung der mit 06.05 12. Frau seit Jahresbeginn (Info AÖF 06.05.2021) starten über 200 Kunst- und Kulturschaffende Anfang der Woche einen Aufruf mit dem Titel "Gegen Gewalt an Frauen. Frauenmorde - Es geht uns alle an", iniziiert durch Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autor*innen. Er beschreibt die von der Regierung angekündigten Maßnahmen als viel zu gering und fordert diesen neuerlichen Mord nicht als Ausnahmefall hinzustellen, der nur  Nachbesserungen in einem sonst funktionierenden System in der Gewaltbekämpfung nötig mache. 

Ein Teil dieser Forderungen wurden in den am 01.05. und 02.05.2021 stattgefundenen Pressekonferenzen umgesetzt, nämlich die klare Verurteilung der Gewalt an Frauen durch mehrere politischen Repräsentanti*nnen  und durch die Ankündigung  von großangelegten öffentlichen Kampagnen zur Thematisierung der Gewalt an Frauen und Arbeit mit den Tätern. Die Aufwertung und Unterstützung der Frauenhäuser, wie auch verpflichtende Anti-Gewalt-Therapie für gewalttätige Männer (mit einer nötigen Stunden- und Finanzierungserhöhung der anbietenden Stellen) wäre wünschenswert.

WIR stehen hinter diesen Forderungen, es benötigt mehr Präventions- und Täterarbeit. Es benötigt mehr Budget für Frauen* und Gleichstellung und für alle Institutionen, die sich diesem Thema widmen. Wir fordern die Einbindung von Expert*innen in die Regierungsentscheidungen. Wir fordern unabhängige Stellen für die Untersuchung von geschlechtsabhängiger Gewalt und Tötungsdelikten und wieder sensiblere Pressearbeit (Kollektivbegriffe wie Ehestreit oder Familiendrama gehören durch Mord oder Mordversuch ersetzt, denn dies führt zu Verschleierung des Gewaltaspektes. Es gehört der Täter in den Fokus gerückt und auf Schuldumkehr - Victim blaming - aufmerksam gemacht). Das Aufzeigen der gesellschaftlichen Dimension des Femizids, der Ursachen und Folgen ableitbar macht, gehört in den DISKUSSIONSMITTELPUNKT.

Wir, als Frauen- und Mädchenberatungsstelle EVITA,  wünschen uns regelmäßig stattfindende Fallkonferenzen mit allen zuständigen Systempartnern mit wieder einer Einberufungsmöglichkeit der  im Gewaltschutz tätigen niederschwelligen Einrichtungen. Außerdem wird die Anzeigepflicht als Unmöglichkeit wahrgenommen, wenn Vertrauensaufbau im Vordergrund steht. Ein Drittel unserer Klientinnen wurde 2020 zum Thema Gewalt beraten, wobei  20% der Frauen nicht! beim  Erstkontakt  darüber sprechen konnten. Viele Frauen schämen sich und diese Hemmschwelle kann erst nach entsprechender Vertrauensarbeit überwunden werden. Erstaunlicherweise nehmen viele Frauen Gewalt in ihren vielfältigen Erscheinungsformen noch immer nicht als solche wahr. Es wird nur physische Gewalt als solche benannt.

Wir fordern auch die Zusammenführung und Abstimmung der Initiativen und befürworten den vom Verein Simone gestartete Aufruf an die Frauenministerin und an die Justizministerin. Erheben wir unsere Stimme und

UNTERSTÜTZT FEMIZIDE

IN ÖSTERREICH ZU STOPPEN.

 

Wir zeigen unser Mitgefühl mit den Ermordeten und  mit von Gewalt betroffenen Frauen, indem wir  die schwarze Fahne in Kufstein hissen, wie auch die Gewalt-Frei-Leben-Flagge von Terre des Femmes und hoffen auf zahlreiche nationale und internationale Beteiligung.

Hier geht es zur Information der AÖF 

 

Relevante Informationen vom Bundesministerium


 

ZUSÄTZLICHES ANGEBOT AUSSERHALB UNSERER ÖFFNUNGSZEITEN:

  •  Gewalt an Frauen in Tirol: 24h-Hotline Frauenhaus Tirol: +43 512/ 342 112.
  •  Unterstützung gehörloser und/oder hörbeeinträchtigter Menschen unter diesem Link:

 

  • Informationen vom ÖIF in leichter Sprache und vielen Fremdsprachen unter diesem LINK: 

     https://www.integrationsfonds.at/

  • Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen: 0800/ 0116 116 (Bundesregierung Deutschland)

 

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